Was macht ein IT-Consultant?
Die Geschäftsmodelle, Prozesse und Erfolgsstrategien von Unternehmen können äußerst unterschiedlich ausfallen – aber eines haben alle gemeinsam: Sie basieren auf IT. Gibt es ein Problem mit den IT-Systemen, verlässt keine E-Mail mehr das Haus – und die Geschäfte liegen auf Eis. Das macht die IT zum entscheidenden Faktor für den Unternehmenserfolg

Außerdem bergen IT-basierte Prozesse ein großes Potenzial für Effizienzsteigerungen. Umgekehrt stimmt das leider auch: Suboptimale IT-Systeme blockieren und erschweren die Zusammenarbeit, anstatt das Geschäft zu beflügeln. Kluge Unternehmen stecken daher regelmäßig Zeit und Aufmerksamkeit in die Revision und Optimierung ihrer IT-Landschaft.
Gleichzeitig ist die IT der Businessbereich, der die rasanteste Evolution von allen durchläuft. Was gestern noch State-of-the-art war, ist heute schon wieder veraltet. IT-Aufgaben werden immer komplexer. Anforderungen verändern sich schnell. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen angesichts dessen eher einer externen IT-Beratung als ihrem eigenen Urteil vertrauen. Aber was genau macht ein IT-Consultant und in welchen Situationen lohnt sich sein Einsatz? Das klären wir im Folgenden.
Was macht ein IT-Consultant?
IT-Consultants sind hochspezialisierte Experten auf dem Gebiet der IT. Sie besitzen fundiertes Wissen um Hard- und Software, durchschauen komplexe Prozessarchitekturen und kennen die neuesten Entwicklungen des Marktes. Sie deshalb jedoch als „Fachidioten“ zu bezeichnen, wird ihnen nicht gerecht. IT-Berater stehen an der Schnittstelle zwischen Computer-Knowhow und Business-Welt. Sie verstehen beides und können daher zwischen Entwicklern und Managern vermitteln. Das befähigt sie, Unternehmen umfassend bei der Neueinführung oder Weiterentwicklung von IT-Systemen zu beraten und tatkräftig zu unterstützen.
Wie läuft die Beratung eines IT-Consultants ab?
Engagieren Sie eine IT-Beratung, kann das folgendermaßen ablaufen:
- Auftragsklärung: Gemeinsam mit allen Beteiligten werden die Ziele der Zusammenarbeit definiert.
- Analyse: Der IT-Consultant kommt in Ihr Unternehmen. Er macht sich vor Ort ein Bild von Ihrer IT und bewertet dabei technische und wirtschaftliche Aspekte. So deckt er verborgene Mängel und Schwachstellen auf.
- Vorstellung möglicher Lösungen: Unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken entwickelt der IT-Berater Verbesserungsvorschläge für die IT-basierten Abläufe, Anwendungen und Systeme. Anschließend coacht er die Manager bei ihrer Entscheidung.
- Projektphase: Der IT-Consultant begleitet das gesamte Projekt – er entwickelt, implementiert, konfiguriert und optimiert die IT-Systeme gemeinsam mit der internen IT-Abteilung oder seinen eigenen Mitarbeitenden. Auch Tests, Schulungen und Auswertungen fallen in seinen Aufgabenbereich.
So erkennen Sie, dass es Zeit ist, sich an einen IT-Consultant zu wenden
- Betriebsblindheit: Sie arbeiten schon so lange mit Ihren Systemen, dass Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.
- „IT-Fossilien“: An Ihrer Infrastruktur wurde schon lange nichts mehr optimiert.
- Unsichere Netzwerke: Sie waren bereits Opfer von Cyberattacken.
- Innovationsstau: Ihre digitale Transformation stockt, Sie haben z. B. keinen Digital Workspace.
- Hohes Risiko: Sie stehen vor einer großen Investition/ Umstellung oder dem Start einen umfangreichen IT-Projekts.
In welchen Fällen sollte man sich an einen IT-Consultant wenden
IT-Consultants sind vielseitige Ansprechpartner für nahezu jedes technische Anliegen – sei es ein konkretes IT-Problem, eine anstehende Softwareeinführung oder eine permanente Grundbetreuung. Die häufigsten Themen lauten:
- Störungen: Die IT läuft nicht rund. Es geht darum, die Defekte oder Engpässe aufzudecken und dauerhaft zu beheben.
- Qualitätskontrolle: Dies kann eine einmalige oder jährliche Überprüfung sein, ob die IT-Landschaft und verbundene Prozesse auf dem neuesten Stand sind oder effizienter gestaltet werden können.
- Optimierung: Das Unternehmen wünscht sich eine konkrete Verbesserung bei einem speziellen Teilbereich oder hinsichtlich der gesamten IT.
- Neue Anforderungen: Bestimmte Situationen wie etwa eine gesetzliche Änderung oder ein neues Produkt erfordern die Umstellung der IT oder die Einführung neuer technischer Lösungen. Der IT-Berater unterstützt dieses umfangreiche, geplante Projekt.
- Produktempfehlung: Unabhängige IT-Consulting-Firmen können mit ihrer Erfahrung zuverlässige und geeignete Anwendungen und Tools für jeden Bedarf nennen.
- Prävention: Ob Datenlecks oder Cyberattacken – Vorsorge mit einem spezialisierten IT-Consulting ist sinnvoller als Schadensbegrenzung im Nachgang.
Gründe, warum sich ein externer IT-Consultant lohnt
IT-Consulting erfordert definitiv ein Investment, das sich jedoch aufgrund der zahlreichen Vorteile in jedem Fall auszahlt. Externe IT-Berater
- sind kostengünstiger als ein fester Mitarbeiter
- sind ad hoc verfügbar und flexibel einsetzbar
- kennen die besten, aktuellsten IT-Lösungen und bringen Vergleichswerte aus anderen Projekten mit
- machen Sie auf Chancen für Kosteneinsparungen, Modernisierung und Effizienzgewinne aufmerksam
- zeigen Risiken auf. Falsche Entscheidungen, Lücken in der Cyber Security, Ausfälle und Störungen kosten viel Geld
Berater von außerhalb bringen frische Insights mit und lassen sich nicht von Interna beeinflussen. Sie springen dort ein, wo es Ihrem Unternehmen an Wissen und personellen Ressourcen mangelt und dienen Ihnen als kompetenter Sparringspartner bei Entscheidungen. Ihre unparteiische, kompetente Meinung ist auch vor großen Entscheidungen und Maßnahmen hilfreich. Die Kosten für Fehlinvestitionen können schnell in die Höhe schießen. Mit von ihnen angestoßenen Optimierungen tragen IT-Consultants in letzter Instanz dazu bei, die laufenden Kosten zu senken.
Daran erkennen Sie eine gute IT-Beratung
Sie haben sich für ein IT-Consulting entschieden, wissen aber nicht, welche Beratungs-Firma die richtige für Sie ist? Bei IT-Consultants gibt es gewaltige Unterschiede – sowohl in der Arbeitsweise, als auch bei der Qualität.
Wichtig ist, dass die persönliche Chemie stimmt und Sie sich gut betreut fühlen. Denn IT-Beratung ist vor allem Vertrauenssache. Geht Ihr Berater auf Ihre individuellen Wünsche ein, statt Ihnen Standard-Leistungen zu verkaufen? Nimmt er sich Zeit, Ihre IT-Landschaft zu analysieren oder drängt er Sie bereits am Telefon in eine bestimmte Richtung?
Ein weiterer Punkt ist die Verfügbarkeit. IT-Probleme tendieren dazu, außerhalb der Kernarbeitszeiten aufzutreten. Entscheiden Sie sich für eine IT-Beratung, die 24/7 IT-Support anbietet und im Notfall rasch bei Ihnen vor Ort ist. Gute IT-Beratungen erkennen Sie außerdem an Zertifizierungen. Hände weg von IT-Consultants, die keine Fortbildungen und Siegel nachweisen können.